Endstation Vernichtung
Diensteifer und Pflichterfüllung
bei der Reichsbahn in München 1933 - 1945
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Das Reichsbahnbesserungswerk München Freimann als NS-Musterbetrieb

Am Frankplatz 19 in München-Freimann betrieb die Reichsbahn eines ihrer größten Ausbesserungswerke für Reparatur und Instandhaltung von Lokomotiven und Waggons. Die Werksleitung stellte sich 1933 unmittelbar in den Dienst der Nationalsozialisten. Neben Propagandatransparenten, Kundgebungen, Appellen und Aufmärschen im Werk sorgte ein umfassendes Sozialprogramm für die Vereinnahmung der „Gefolgschaftsmitglieder“.

Seit 1935 traf die Werksleitung mit dem Bau eines Luftschutzbunkers und mit Luftschutzübungen konkrete Kriegsvorbereitungen. Eine uniformierte Flak-Wache existierte seit September 1939. Zur Aufrechterhaltung der kriegswichtigen Produktion veränderte sich nach der Einberufung männlicher Arbeitskräfte zur Wehrmacht auch die Belegschaft. So verdoppelte sich der Frauenanteil und zunehmend wurden ausländische Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge eingesetzt.




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