Endstation Vernichtung
Diensteifer und Pflichterfüllung
bei der Reichsbahn in München 1933 - 1945
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Zwischen Anpassung, Ausgrenzung und Widerstand

1933 waren bei der Reichsbahn etwa 600.000 Mitarbeiter beschäftigt. Wegen der volkswirtschaftlichen und propagandistischen Bedeutung der Bahn besetzte das Regime Führungspositionen mit loyalen Gefolgsleuten. Politisch „Unzuverlässige“ - insbesondere Gewerkschafter, Sozialdemokraten und Kommunisten – wurden verhaftet oder mussten ihre Posten räumen. Mitarbeiter jüdischer Herkunft wurden in diesen Jahren entlassen. Nationalsozialistische Karrieristen rückten nun in Schlüsselstellungen. Durch diese Maßnahmen konnte die Bahn zum Instrument der aggressiven Expansionsbestrebungen des Regimes umfunktioniert werden. Stellvertretend für Anpassung, Ausgrenzung und Widerstand stehen die Biographien der Reichsbahner Albert Gollwitzer, Karl Rosenhaupt und Franz Faltner.


Reichsbahnpräsident
Albert Gollwitzer,
1938 (DB Museum)

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Reichsbahnpräsident
Karl Rosenhaupt,
1950er Jahre
(Stadtarchiv München)

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Reichsbahnarbeiter
Franz Faltner,
1934 (Bundesarchiv Berlin)

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